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Cologne Triathlon Weekend & DM Langdistanz 2011

04.09.2011

 

Cologne Triathlon Weekend 2011

Deutsche Langdistanz Meisterschaften 2011

 

 

Als ich mich letztes Jahr für diesen Wettkampf gemeldet habe, war er als mein Saisonziel Nummer Eins gedacht.

Allerdings habe ich mich nach und nach immer mehr auf die laufende Ligasaison  konzentriert und so die wichtige Vorbereitung für die Langdistanz völlig außer acht gelassen.

Die Zeit verging wie im Flug, der 04.09.2011 kam immer näher und ich stellte mir immer wieder die Frage… reichen die Trainingsumfänge für 3,8/180/42,195 ?!?!

Nach meinem Radunfall Mitte August (wobei mein Rad zerstört wurde) und einem Gespräch mit Gerhard war die Sache für mich abgehakt.

Insgeheim hatte ich schon mit der Planung für das nächste Jahr begonnen bis das Fieber wieder aufkam…

Ich packte alle Sachen ins Auto und beschloss die Sache mit dem Start kurzfristig zu entscheiden.

Am 03.09.2011 bin ich aufgestanden und hab für mich beschlossen, dass ich es wenigstens versuchen muss. Ich hätte mich ewig geärgert!

An diesem Nachmittag habe ich dann meine Sachen in die Wechselzone gebracht.

 

Am Morgen des 04.09.2011 war ich entspannt wie nie. Ich hatte nichts zu verlieren…

Mein Plan im Kopf stand fest! Jede Disziplin erstmal locker angehen und dann nach und nach steigern um zu sehen wie es um die Kraft steht.

 

Um 07.05 Uhr, bei strömenden Regen (kennen wir irgendwo herFoot in mouth), fiel der Startschuss im Fühlinger See bei angenehmen Temperaturen.

Es galt auf der übersichtlichen Regattabahn einen 1,9 km Wendekurs ganz einfach hin und zurück zu absolvieren.

Nach ca. 34 min. habe ich bei der Wendeboje auf die Uhr geschaut und einen Gang zugelegt, so dass ich nach 1:05:37 den Fühlinger See verlassen konnte.

Beim schwimmen hatte man bis auf die ersten 300m immer genügend Platz um seinen eigenen Rhythmus zu schwimmen und den gewohnten Schlägereien aus dem Weg zu gehen.

 

Nach dem Wechsel ging es für mich ins Ungewisse.

Ich wusste nicht wie lange ich auf dem Rad Druck machen konnte, denn schließlich konnte ich dieses Jahr die Ausfahrten über 100 km an einer Hand abzählen.

Mein Vorhaben: erstmal locker angehen und sehen wie es läuft…

In der ersten Runde hat es noch geregnet und die Straßen waren durch Pfützen, Laub und Bahngleise extrem rutschig in den Kurven.

Der gesamte Radkurs wurde ständig durch enge Kurven und Kreisel unterbrochen, so dass man sehr oft komplett abbremsen und wieder voll rausbeschleunigen musste.

Kurz vor Ende der zweiten von drei 60 km-Radrunden, bekam ich dann noch eine Zeitstrafe von 8! Minuten weil ich meine Radflasche nicht an dem dafür vorgesehenem Platz „entsorgte“.

Diese Wut weckte neue Energien die „verlorenen“ Minuten wieder gut zu machen.

Ich habe also in der dritten Runde auf meinem guten alten Alubock gearbeitet wie ein Tier um ja nicht langsamer zu werden.

Als ich nach 4:58:30 Stunden mein Rad abstellte, konnte ich es selbst kaum glauben und war super zufrieden mit meinem Split.

Beim Laufen war ich mir sicher, dass ich ein fünf Minuten Schnitt durchbringen kann.

Also bin ich locker angelaufen und war bis KM 23 gut unter meinem angesetzten  Schnitt, bis mein Magen auf die angebotenen Gels negativ reagierte.

Im Bewusstsein, dass nun nur noch die reine Wasseraufnahme schlimmere Darmbeschwerden verhindern konnte, nahm ich ab sofort nur noch Wasser zu mir.

Natürlich musste ich einen kleinen Leistungseinbruch aufgrund der fehlenden Kohlenhydrate zulassen.

Ich musste also in der letzten Runde dann doch noch mal ganz schön drücken, um ja nicht meine angepeilte Laufzeit zu vermasseln.

 

Mit 9:39:23 Stunden die Ziellinie zu durchqueren war nach einem solchen Jahr der Hammer! Ich habe mich riesig gefreut, dass alles so geklappt hat und ich jetzt ohne irgendwelche schwerwiegenden Verletzungen diesen Bericht verfassen kann.

 

Mir ist klar, dass es auch komplett nach hinten hätte losgehen können, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt und ich wäre auch mit einer deutlich langsameren Zeit erhoben Hauptes durch den Zielbogen am Kölner Rheinufer gelaufen!

Veranstalter: CTW Orga Team

Externer Link zu den Ergebnissen

Mele, Marcel          Platz AK 7 Gesamt 29

SWIM 1:05:37  BIKE 4:58:30  RUN 3:30:01 

GESAMT 9:39:23


Quelle: HNA.de

Quelle: Ergebnissliste CTW

Vielen Dank an celMar für die Erstellung des Berichts.

letzte Änderung am 13.09.2011 um 20:02 Uhr

Kommentare zu diesem Artikel:
Hi matze, nee so schnell war ich dann doch nicht! Die Zeitstrafe ist ausgesprochen wurden und sollte dann auf die Endzeit addiert werden! Hatte nen 36,34 km/h Schnitt...Danke für die Glückwünsche:-)

von celMar am 07.09.2011 um 07:36 Uhr
Ich fasse es nicht, ohne Zeitstrafe wäre das ja ein fast 38er Schnitt geworden und dann nochn 5er Schnitt beim Marathon , dass ohne gezielte Vorbereitung unfassbar echt , was habe ich nur falsch gemacht, kannst mir mal bei Gelegenheit deine Trainingsumfänge und Einheiten beschreiben . Man könnte fast glauben Papa Mele wäre am Start gewesen. Schätze wenn du dich unverletzt gezielt vorbereiten kannst ist dir dein Hawaii Ticket so gut wie sicher .

von Matthias Dietz am 06.09.2011 um 22:45 Uhr
Na was soll das werden wenn du dich mal richtig vorbereitest. Mehr als Respekt !!!

von Markus März am 05.09.2011 um 19:25 Uhr
Boah Hammer !!! Hut ab mein Lieber ehrlich

von Matthias Dietz am 05.09.2011 um 16:59 Uhr


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